Tjaden tappt (174)

Gestatten, "Reichsbürger"!
Bei manchen Themen die Nase vorn

"Wo haben Sie das denn gelesen?" "Beim Tjaden." "Wann?" "Vor einigen Jahren."

Finden solche Gespräche demnächst noch häufiger statt?

Bei manchen Themen habe ich die Nase vorn. Vor 20 Jahren sorgte ich für Wirbel mit meiner Kritik an der Neuapostolischen Kirche, für die nicht einmal die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen Verständnis hatte: "Die sind doch harmlos." 

Waren sie aber nicht. Das bewiesen sie mit Dutzenden Strafanträgen gegen meine Veröffentlichungen und mit unglaublichen Märchen, die über mich erzählt wurden. Inzwischen hat in dieser Glaubensgemeinschaft ein Umdenken stattgefunden, weg von der totalen Abschottung, hin zu mehr Zusammenarbeit mit anderen Glaubensgemeinschaften. Nur mit einigen Entschuldigungen hapert es noch. Zum Beispiel bei den Juden,von denen während des Hitlerfaschismus viele an die Gestapo verraten worden sind.

Wie gefährlich "Deo-Schnuppern" ist, berichtete ich vor Jahren in einer Serie, in einer anderen Artikelfolge beschäftigte ich mich mit Kinderheim-Skandalen, Redakteure riefen mich an und wollten mehr wissen. Irgendwann sogar über einen Immobilienhai. 

Nun sind es die "Reichsbürger", die ich schon seit geraumer Zeit auf die Schippe nehme. Eine Frau brachte mich auf dieses Thema, als sie mich fragte, welche Farbe mein Reisepass habe, sei er rot, stehe fest, dass die Bundesrepublik Deutschland kein souveräner Staat ist. Inzwischen finden diese "Reichsbürger" eine politische Heimat in der AfD. 

Und sind heute Thema im niedersächsischen Landtag gewesen. Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher müssen schon Angst vor diesen Verwirrten haben. Hier klicken 

Ich bin seit Jahren ein begeisterter blogger. Das bleibe ich auch.

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