Donnerstag, 11. August 2016

Tjaden tappt (152)

Jusos würden Pokémon wählen. 
Mit Pokémon drei Kreuze machen

Erst einmal muss man sich anmelden, dann darf man sich das Geschlecht, die Haut-, Haar- und Augenfarbe für die künstliche Figur aussuchen. So beginnt Pokémon go. 

Erst einmal muss man sich in der Stadt oder Gemeinde anmelden, bei der Anmeldung darf man sich keinesfalls das Geschlecht, die Haut-, Haar- und Augenfarbe aussuchen, man muss sich mit dem am eigenen Körper Vorhandenen abfinden. So beginnt das Wahlrecht, das zudem vom Alter abhängig ist.

Die künstliche Figur ist immer dort, wo sich der natürliche Pokémon-Spieler befindet. Das sollen am 11. September die Wahllokale sein, schlagen laut "Anzeiger" von heute die Jungsozialisten aus Lehrte vor.

Jungwählerinnen und Jungwähler hätten dort die gleichen Bewegungsabläufe wie die künstlichen Figuren. Macht jemand bei der Partei X drei Kreuze, macht auch die künstliche Figur drei Kreuze bei der Partei X. Zwischen Pokémon go und Spielerin oder Spieler gibt es keine Wahlgeheimnisse. Dafür ist die Wahl aber gleich und somit mit dem Grundgesetz durchaus vereinbar. 

In den Wahllokalen sollen - so die Jungsozialisten - Pokéstops und seltene Exemplare der virtuellen Tiere platziert werden. Das könnte den kleinen Parteien nutzen, die sonst nur selten erfolgreich sind. Virtuell versorgt werden die Jungwählerinnen und Jungwähler - wenn sich die Jungsozialisten mit ihrer Idee durchsetzen -  vor der Stimmabgabe z. B. mit Pokébällen. Die sehen so aus: 






Die Stimmzettel bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen sehen so aus:









Die eher langweiligen Kreise hinter Parteien und Kandidaten sollten also mit Pokébällen ersetzt werden. Die würden die Wahl bunter - und somit für Jungwählerinnen und Jungwähler noch attraktiver machen. Würde ich jetzt noch vorschlagen - wenn ich ein Jungsozialist aus Lehrte wäre. Ab Level 5 könnte dann das aktive Wahlrecht auch unverzüglich in ein passives Wahlrecht übergehen. Das könnte zu Überraschungen führen. Die ebenfalls attraktiv wären. 

Da es sogar in der Antarktis Pokéstops gibt, spricht eigentlich nicht viel gegen die Wahllokale in Lehrte. Wenn dann nicht nur Pokémon-Teams mit Intuition, Wagemut und Weisheit ausgestattet werden könnten, sondern auch Parteien, wäre das eine feine Sache.

Sollten die Jungsozialisten mit ihrem Vorschlag scheitern, böte sich ein Vergleich mit Militärdiktaturen an. In Thailand beispielsweise darf Pokémon vor Wahllokalen nicht gespielt werden, geschweige denn in denselben.   


Mittwoch, 10. August 2016

Tjaden tappt (151)

Wieder bei Amazon als
Print. 
Rückkehr meiner Bücher

Ein Wilhelmshavener Polizeibeamter, der sich gern auch einmal Wiegand nennt (ich habe oft genug darüber berichtet), hat dermaßen gegen eine Veröffentlichung von mir geschossen, dass er alle meine Broschüren traf, die ich beim deutschen Selfpublishing-Portal Lulu veröffentlicht hatte, weil "Wiegand" die Wahrheit über sein Verhalten nicht lesen wollte - andere sollten das auch nicht mehr tun.

Hier weiterlesen 

Dienstag, 9. August 2016

Tjaden tappt (150)

Aus dem öffentlichen Bücherschrank
in Burgdorf. 
Ein verlorener Hase und die nicht nur internetten Folgen

Für alle Hasenbesitzerfinderkinder: Vor fünf Jahren haben über 35 000 Leserinnen und Leser bei Facebook die Geschichte eines verlorenen Plüschtieres verfolgt und gehofft, dass die Suche nach dem kleinen Besitzer erfolgreich verläuft. Auch Presse, Funk und Fernsehen berichteten über diese Geschichte, die ein gutes Ende hatte. 

Michael Becker (Zeichnungen) und Reinhard Crasemann (Text) machten ein Bilderbuch daraus, das in Burgdorfs Partnerstadt Calbe gedruckt wurde. Auch ein Verein entstand, der bei Facebook über 35 000 Fans hat und Kindern in Not hilft. Hier klicken  Außerdem wurden im Internet die Seiten "Kuscheltier gesucht oder gefunden" eingerichtet. Dort sind seit gestern die Eltern eines Jungen auf der Suche nach seinem Stoffhund, den sie vor längerer Zeit in den Niederlanden in einem Ferienhaus vergessen haben, der Achtjährige gibt keine Ruhe. 

Entdeckt habe ich das Bilderbuch "Mr. Panly und der arme Hase" heute in Burgdorf im öffentlichen Bücherschrank. Die Story fasziniert mich, die Wortschöpfungen wie "Hasenbesitzerfinderkinder", "schmuddelduddelschlammig", "Mitmachinternet" und "Hochhinaufzug" auch.

Sie passen zu dieser tollen Geschichte mit tollen Folgen. Tolle Folgen sind nur selten selbstverständlich, auch Wortschöpfungen machen nicht immer erfolgreich. Deshalb hat der "Weltpokalsiegerbesieger" Sankt Pauli gestern Abend in Stuttgart auch 2 : 1 verloren. Das war aber nicht ganz so schlimm wie der verlorene Stoffhase vor fünf Jahren...

Für alle StreitzwischenZahlennichtversteherKinder gibt es übrigens dieses Bilderbuch Hier klicken Oder hier 


Montag, 1. August 2016

Tjaden tappt (149)

Nordhausen-nicht nur das Tor
Thüringens zum Harz, sondern bald
auch Mathe-Hochburg.
Wie viele Mathe-Genies kommen demnächst aus Nordhausen?

Wird Nordhausen zur Mathe-Hochburg Deutschlands? Müssen die 42 217 Einwohnerinnen und Einwohner schon bald mit sehr klugen Grundschulkindern rechnen? Die Bestellungen für das Mathe-Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" (Zeichnungen: Sarah Kodritzki, Text: Heinz-Peter Tjaden) deuten darauf hin. 

Den Mathe-Stein losgetreten hat ein Kampfmittelbeseitiger aus Nordhausen, der dieser Tage zu nächtlicher Stunde bei Bier und Zigaretten so lange mit mir geplaudert hat, bis er sich ein Schulleben seines Sohnes ohne dieses Mathe-Bilderbuch nicht mehr vorstellen konnte. Das sah Sohnemann nach näherer Betrachtung dieses Werkes genauso - und teilte seine Begeisterung mit seinen Kumpels, die mathematisch betrachtet nicht ins Hintertreffen geraten wollten und deshalb der Verwandtschaft zu Bestellungen rieten, von denen einige auch schon bei mir eingetroffen sind. 

In Wegeners Buchhandlung ist dieses Bilderbuch schon vor längerer Zeit eingetroffen, weil ich es in der Hannoverschen Neustadt zu Burgdorf vorbeigebracht habe. Soll der Nachwuchs von Nordhausen also den Nachwuchs hierzuregion mathematisch nicht abhängen, helfen nur eilige Schritte zum Kauf von "Wenn Zahlen Streit bekommen". Oder Bestellungen im Kindle-Shop. Hier klicken

Bei Wegeners gibt es übrigens auch meine alltäglichen Betrachtungen "Tjaden tappt durch den Altkreis Burgdorf". Im Kindle-Shop tappt diese Broschüre immer lauter und belegt bereits Platz 353. Diese Veröffentlichung dürfte in Nordhausen noch gänzlich unbekannt sein. Hier klicken  

  

Tjaden tappt (127 a)

Mein Flur in Wilhelmshaven nach
der Wohnungsdurchsuchung.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
9. Juni 2016. Dieses Polizisten aus Wilhelmshaven Wille ist sein Dienstvergehen. Wieder hat er einen Beitrag ("Tjaden tappt" 127) von mir verbieten lassen. Den veröffentliche ich nun in leicht veränderter Form. Außerdem die Geschichte der Wohnungsdurchsuchung und die Geschichte meiner beiden Patenkinder. Weitere Informationen


Nach anonymen Briefen weiterer anonymer blog

1. Juli 2016. Informiert habe ich heute schon den Bürgermeister von Burgdorf, Alfred Baxmann, den Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, und den "Anzeiger für Burgdorf" (Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung"/"Neue Presse"). 

Im Netz gibt es seit 2011 anonyme blogs über ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die 2012 an die Step gGmbH Hannover verschenkt worden ist und bis Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet wurde, und über mich. Jetzt ist ein weiterer blog hinzugekommen.

Dieser google-blog trägt meinen Namen und beginnt mit der Behauptung, dass "Informationen über Heinz-Peter Tjaden" verbreitet werden. Veröffentlicht werden erst einmal mein Geburtsdatum, mein Geburtsort und meine aktuelle Adresse in Burgwedel. Das Haus, in dem ich wohne, soll man sich auf "Google Earth" ansehen. Ein Link macht die Suche leichter. Anschließend behaupten die anonymen blogger: "Herr Heinz-Peter Tjaden gilt als Person des öffentlichen Lebens - er ist seit den neunziger Jahren als Stalker und später als Cyber Mobber aktiv. Im Rahmen dieser vielfältigen Aktivitäten hat er selber eine heute nicht mehr zählbare Anzahl von Anzeigen gegen Dritte gestellt und eine zumindest schwer quantifizierbare Anzahl von Verfahren gegen Dritte geführt - bei denen er jedoch bei den Allermeisten unterlegen ist."

Solchen Unsinn haben bisher im Netz eigentlich nur der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske und der Wilhelmshavener Polizeibeamte C. B. verbreitet, der am 17. Juni 2013 mit einem Kollegen gewaltsam in meine damalige Wohnung eindrang, weil ich angeblich meinen Patenjungen versteckte. B. nannte sich bei dieser Aktion, die vom Wilhelmshavener Jugendamt veranlasst worden war, Wiegand, seinen Kollegen taufte er auf den Namen Schweiger. Über die Gründe für die Wohnungsdurchsuchung schwieg sich das Jugendamt bis heute eisern aus. 

Die Behauptung, er hätte alle Verfahren gegen mich "eindeutig" gewonnen, wurde Stachowske 2011 von seiner damaligen Chefin untersagt. Der Sozialpädagoge hatte sie auf den offiziellen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft verbreitet, während die Einrichtung gerade damit beschäftigt war, eine fast sechsstellige Summe zusammen zu kratzen, die Stachowske für verlorene Klagen gegen mich aus dem Fenster geworfen hatte.

In den folgenden Absätzen nennen die anonymen blogger die Namen angeblicher Verbündeter von mir, dazu zählen mein Anwalt aus Münster (!) und ein Hamburger Unternehmer, außerdem ein gewisser Ulrich Berger und ein gewisser Claus Fritzsche, deren Namen mir nichts sagen. Die anonymen blogger jedoch sind sogar sicher, dass auch mein Anwalt zu den Stalkern und Cyber-Mobbern gehört. So weit, so schwachsinnig.

Doch dann wird es heftig: "Herr Heinz-Peter Tjaden war und ist in verschiedene Skandale verwickelt. Auffällig ist hierbei die bis heute nachvollziehbare und beweisbare Nähe zur Pädophilen-Szene." Das ist wieder eine Behauptung, die Stachowske früher schon über mich im Netz aufgestellt hat. Doch so weit ist der Sozialpädagoge nicht gegangen: "...jedoch weist seine Familie nunmehr darauf hin, dass es erneut eine Verbindung zu einer sehr viel härteren Pädophilen-Szene gibt, die Kinder für sexuelle Gewalt, die Produktion von Internet-Pornographie und noch schlimmer für Orgien mit Kindern benutzt." Mit Verlinkungen wollen die anonymen blogger ihre Behauptungen belegen, die führen aber immer nur zu anderen anonymen blogs, die ebenfalls von ihnen stammen.

Wer sich nun fragt, warum diese anonymen blogger nicht zur Polizei gehen, um mich anzuzeigen, der könnte sich genauso sinnvoll fragen, warum man Pudding nicht an die Wand nageln kann. Gefährlich sind sie aber trotzdem - oder gerade deswegen. Zumindest ein Satz in diesem anonymen blog stimmt. Der "Anzeiger für Burgdorf" hat am 7. November 2003 tatsächlich behauptet, es gäbe von mir im Netz zumindest eine "eindeutig kinderpornographische Datei". Dass diese Behauptung vom Hildesheimer Landgericht eindeutig widerlegt worden ist, berichtete der "Anzeiger" nicht. Medien haben sich noch nie gern mit eigenen Skandalen beschäftigt. Mich hat diese Behauptung auch nur drei Jobs gekostet. Sei es drum, wird sich der "Anzeiger" gedacht haben, der auch aktuelle Hinweise von mir zu dem jetzigen Geschehen geflissentlich ignoriert.

Deswegen habe ich den "Anzeiger" heute schriftlich dazu aufgefordert, mich endlich vor diesen anonymen bloggern zu schützen, die immer dreister werden. Darüber informiert sind - siehe oben - auch der Bürgermeister von Burgdorf und der Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich. Weitere werden folgen. 

Ruthard Stachowske ist übrigens Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden. Den Rektor dieser Hochschule habe ich mehrfach über die Aktionen des Lüneburger Sozialpädagogen informiert. Eine Reaktion gab es nie. Das hat auch immer für den Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover gegolten. Als Serdar Saris der "Neuen Presse" Hannover ein Interview gegeben hatte, verfasste ich einen Brief an den Redakteur, der das Gespräch geführt hatte. Auch dieser Redakteur schwieg. 

Über meinen Anwalt aus Münster haben die anonymen blogger auch geschrieben: "(Er hat ebenfalls) direkt, intensiv und umfassend mit dieser pädophilen Szene zusammengeabeitet." Meinen Anwalt aus Münster werde ich heute noch darüber unterrichten! Hier weiterlesen

28. September 2011: Eine nie beantwortete mail an den "Anzeiger"

Die Geschichte über die anonymen Briefe 

Die von dem Wilhelmshavener Polizeibeamten Christoph Baier angelegte "Akte Tjaden"

Die Geschichte der Wohnungsdurchsuchung in Wilhelmshaven

Dokumente, Ruthard Stachowske betreffend

Der Behörden-blog/Im Netz seit 30. 6. 2016
Das Wilhelmshavener Jugendamt
Und zwei Polizisten 

Ermittlungen laufen weiter

Großburgwedel-1. August 2016. Wegen der anonymen blogs aus dem Umkreis der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg (seit 2012 Step gGmbH Hannover) gibt es seit vier Jahren ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Lüneburg. Bisher sind die Ermittlungen immer im Sande verlaufen, wurden jetzt aber wieder aufgenommen. Dass sich der "Anzeiger für Burgdorf" nicht gerührt hat, muss ich hier wohl nicht ausdrücklich erwähnen.

Hier klicken 

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