Donnerstag, 16. Februar 2017

Tjaden tappt (189)

Wilhelmshavener Wahlamt weist im Juli 2011
Wahrheit ganz entschieden zurück. 







Die seltsame Rückkehr meiner Geldbörse

Heute vor drei Jahren habe ich die ersten Möbel in meine neue Bleibe in Kleinburgwedel gestellt. Mein Umzug wurde in Wilhelmshaven, wo ich von 2004 bis 2014 ein zweites und garantiert letztes Mal gelebt habe, genauestens beobachtet. Das beweist diese Geschichte, die ich heute vor drei Jahren veröffentlicht habe:

Im November 2013 verliere ich bei Nieselregen meine Geldbörse auf dem Weg zu einem Kiosk in Wilhelmshaven, wo ich zu der Zeit noch wohne. Meine Wohnung befindet sich in der Krummen Straße 1, der Kiosk in der Heppenser Straße. Der kürzeste Weg dort hin führt über die Margaretenstraße. Er ist rund 300 Meter lang.

Den Verlust bemerke ich wenige Minuten später. Meine Geldbörse mit Sparkassen-Card, Ausweis und jenem grauen Führerschein-Lappen, den viele nicht mehr kennen werden, finde ich nicht wieder. Ich informiere die Stadt Wilhelmshaven und die Sparkasse Wilhelmshaven über den Verlust, im Dezember 2013 beantrage ich Ausweis und Führerschein neu. Eine neue Sparkassen-Card habe ich schon.

Im Februar 2014 finde ich eine neue Bleibe in Burgwedel, am 8. Februar fahre ich dort hin, um den Mietvertrag zu unterschreiben, am 9. Februar kehre ich nach Wilhelmshaven zurück. Nichts im Briefkasten.

Ich bin erst wenige Minuten in meiner Wohnung, da klingelt mein Telefon. Das Tierheim teilt mir mit, man habe soeben vor dem Heim meine Sparkassen-Card gefunden. Ich bitte um Vernichtung, da ich eine neue hätte.

Am frühen Abend gehe ich mit meinem Hund um die Häuser, in meinem Briefkasten liegt die Geldbörse, die ich im November 2013 verloren habe. Nicht einmal der graue Führerschein-Lappen weist Spuren auf, die darauf hindeuten, dass meine Geldbörse lange draußen gelegen hat. Nur das Geld fehlt.


So weit der Bericht aus einer Stadt, die viele Geheimnisse hat. 2004 gründeten wir dort die Wochenzeitung "2sechs3acht4", die mit kriminellen Methoden von der Konkurrenz wieder kaputt gemacht wurde, 2011 kandidierte ich als Parteiloser für das Amt des Oberbürgermeisters und erlebte Tolldreistes mit dem Wahlamt, das die Wahrheit über verschwundene Unterstützerunterschriften ganz energisch zurückwies. Ich zog meine Kandidatur zurück. 2013 brachen zwei Polizeibeamte, die von einer schweigenden Jugendamtsmitarbeiterin begleitet wurden, in meine Wohnung ein und gaben sich falsche Namen. Über ein Jahr später belogen sie das Wilhelmshavener Amtsgericht, um ein Verfahren gegen mich zu gewinnen. Das kostete mich rund 1 500 Euro, die ich in Raten abstottere. Einer der beiden Polizeibeamten startete unter "Die Akte Tjaden" im Netz einen Verleumdungs-Versuch. Und so weiter und so weiter.

Die Margaretenstraße in Wilhelmshaven

Die Polizisten, die lügen 

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