Sonntag, 25. September 2016

Tjaden tappt (167)

Facebook-Einheitsfraß. 
Appetit kommt beim Facebook-Essen?

Viele meiner virtuellen Freundinnen und -Freunde tun es: Sie erfreuen mich täglich bei Facebook mit Fotos von ihrem Essen, wenn sie auf einem grauen Parkplatz Rast machen, teilen sie mir das per Schnappschuss sofort mit, auch Liebeserklärungen geben sie nicht mehr persönlich ab, sie übermitteln sie im Internet. Ich tue so was nicht. Und wenn, dann nur selten. Dafür poste ich häufiger Nachrichten, die mir wichtig erscheinen.

Die sind eine Zeitlang kaum einmal geteilt worden. Doch jetzt passiert das immer häufiger. Mein Veranstaltungshinweis "Oktobermarkt in Burgdorf" zieht inzwischen internette Share-Kreise. Die Teil-Kringel verbreiten sich über ganz Südniedersachsen. Da kringel ich mich mit einem Lächeln und empfehle auch Ihnen meine Facebook-Seiten.

Der private Heinz-Peter Tjaden 

Das Burgdorfer Kreisblatt im Facebook 

Dienstag, 20. September 2016

Tjaden tappt (166)

Witz komm raus-du
bist umzingelt? Mit
linker Mousetaste
vergrößern.
Übliches von Paul Rohde aus Burgdorf 

Wenn man im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft, muss man nicht doof sein: Es reicht, wenn man Paul Rohde heißt. Das beweist der ehemalige Burgdorfer CDU-Ratsherr und Magazin-Macher auch in der Herbst-Ausgabe seines Kulturmagazins "PUR". Als "dienstältester Burgdorfer Lokalredakteur", der seit "33 Jahren als solcher grüßt", macht er, was er regelmäßig tut: Er verfasst unfreundliche Texte über Gerhard Bleich, u. a. Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) in Burgdorf, und über Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann.

Dieses Mal wirft Paul Rohde Bleich vor, er lasse "Grafik- und Druckarbeiten von einer Druckerei in Hannover-Vahrenwald ausführen". Und wo lässt der Magazin-Macher seine Ergüsse drucken? Richtig: auch nicht in Burgdorf. Oder will Rohde behaupten, dass seine zweite Frau im gemeinsamen Häuschen die paar Exemplare zu nächtlicher Stunde aus einer Druckmaschine kurbelt? Möglich wär´s zwar, aber da niemand weiß, wie hoch die "PUR"-Auflage ist, weiß auch niemand, wie lange die zweite Ehefrau des Magazin-Machers kurbeln müsste. Dass Bleich - wie von Rohde behauptet - auch noch mehr verdient als Baxmann, ist hoffentlich nur als Witz gemeint, dass der VVV-Geschäftsführer jedoch mehr verdient als Rohde, kann man nur hoffen. Wer mehr leistet...

So doof wie dieser "PUR"ist ist meines Wissens zuletzt der "Kreisblatt"-Verleger August-Wilhelm Rumpeltin gewesen, der vor 35 Jahren einen Tag vor der Kommunalwahl einen Kommentar für die Seite 1 verfasste, in dem er der Burgdorfer SPD vorwarf, sie schädige die "heimische Wirtschaft" mit Druckaufträgen für ein Unternehmen aus Celle. Da sich die SPD gegen diesen Vorwurf vor der Wahl nicht mehr mehr wehren konnte, wehrte sie sich nach der Wahl mit Abo-Abbestellungen. 

"Er diffamiert, polarisiert, manipuliert, ohne dass es ihm schadet", schreibt Rohde zudem auf Seite 9 seines Herbst-Magazins in einem Rückblick auf das Wahljahr 1996 über Alfred Baxmann. Im Herbst fallen bekanntlich die Blätter, aber warum Rohde sich derart entblättert und warum ihm nicht klar wird, dass er damit nur sich selbst meinen kann, ist mir jedenfalls nicht klar. Wenn man im Glashaus sitzt, muss man wohl Paul Rohde heißen...

Lesetipps: "Ein Mann namens Paul Rohde" und "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" (erhältlich auch als e-book unter dem Titel "Wenn Zeitungsenten abheben")



  

  

  

Freitag, 16. September 2016

Tjaden tappt (165)

Wo passt da Hartmut Braun rein?
Die alte Petze Hartmut Braun

Wer bisher gedacht hat, dass die Grünen das Niveau lediglich mit Waldorfschulen senken wollen, sieht sich dieser Tage zumindest in Burgdorf getäuscht. Dort senkt der grüne Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Schulausschusses, Hartmut Braun, mit mails an die Schulleitung des Gymnasiums und an die anderen Fraktionen das Niveau - und die alte Petze hat damit sogar noch Erfolg. Der Schulleiter ärgert sich nun über die Schüler-Union, die am Gymnasium eine Umfrage zur Gründung eines Jugendparlaments gestartet hat, ohne sich die Aktion von der Schulleitung genehmigen zu lassen.

Das soll Eltern irritiert haben, behauptet Hartmut Braun, als sei am Gymnasium ein Schreiben der frauen-, inter-, trans- und genderpolitischen Sprecherin der Grünen Jugend aufgetaucht. Obwohl kein Grüner erklären kann, was ein Gender sein soll, soll die Schüler-Union nun erklären, was eine nicht genehmigte Umfrage ist. Nach Auffassung von Hartmut Braun stellt sie einen "Verstoß gegen das Gebot der parteipolitischen Neutralität" dar, Schulleiter Michael Loske verurteilt sie deswegen auch schon "aufs Schärfste" und kündigt Konsequenzen an.

Die Schüler-Union dagegen wundert sich darüber, dass sie von Hartmut Braun nicht direkt angesprochen worden ist. Bei der Beantwortung dieser durchaus naheliegenden Frage können wir uns durchaus des Genderismus´ bedienen. Denn wenn es stimmt, dass lediglich die Sozialisation für die Unterschiede zwischen Mann und Frau verantwortlich zeichnet, dann müsste auch stimmen, dass lediglich die Sozialisation bei den Grünen Hartmut Braun zu einer Petze gemacht hat. Das entsprechende Hormon muss allerdings noch gesucht werden.

Nach erfolgreicher Suche freuen wir uns alle auf ein Jugendparlament in Burgdorf mit einer/einem frauen-, inter-, trans- und genderpolitischen Sprecher*in. Dafür gibt es dann ein Extra-Sternchen im Abitur-Zeugnis...   

Donnerstag, 15. September 2016

Aufgeschnapptes

Mal ernst-mal heiter
Lauschangriffe eines Redakteurs
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Tjaden tappt
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Tjaden tappt (164)

Meine Brüder Detlef und Acki.
Rechts stehe ich.
Foto: Christel Mertin 
Über meinen toten Bruder Acki

Auch heute werfen wir einen Blick nach Entenhausen-Wilhelmshaven, wo man inzwischen wohl eher den Panzerknackern trauen kann als - sagen wir einmal dem Oberbürgermeister. Der heißt dort Andreas Wagner, ist in der CDU und seit 2011 im Amt. Großprojekte kündigte der seither an, es wurde aber nie etwas daraus. Damit hat er natürlich auch der CDU geschadet. Das wusste Wagner schon vor der Kommunalwahl und wurde ausfallend.

Mein Bruder Joachim ist vor gut vier Jahren gestorben, er wurde tot in seinem Garten gefunden. Die Nachricht war für uns alle ein Schock. Mein Bruder war erst Mitte 50. In Wilhelmshaven kannte man ihn, als im Stadtnorden ein Containerhafen entstehen sollte, drückte er einer Bürgerinitiative, die gegen dieses Projekt war, seinen Stempel auf. Viele beeindruckte er mit Detailwissen und mit seiner Konsequenz. Andere störten sich an seiner Geradlinigkeit. Manchmal reichte schon ein Gespräch mit Acki für einen Platz auf der Schwarzen Liste der Leute, die in Wilhelmshaven das Sagen haben und behalten wollten. Dennoch zog die Bürgerinitiative in den Rat ein und nannte sich dort nach einigen Streitigkeiten BASU. Diese Buchstaben standen für Bildung, Arbeit, Soziales, Umwelt. 

Als ein Bekannter und ich in Wilhelmshaven auch noch die Wochenzeitung 2sechs3acht4 gründeten, wurde die sogenannte "Elite" noch nervöser. Doch unserer Zeitung entledigte man sich schnell wieder - über mich behauptete man sogar, ich sei "wohl vorbestraft". Acki wurde man aber nicht so leicht los. Als Acki gestorben war, wollte der CDU-Fraktionsvorsitzende meinem toten Bruder sogar noch etwas am Zeug flicken. Mit einer öffentlichen Androhung eines Strafantrages wies ich diesen Christdemokraten in seine Schranken.

Von dem Tod von Acki hat sich die BASU politisch nie wieder ganz erholt. Er hinterließ eine Lücke, die nicht geschlossen werden konnte. Und was macht der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven einen Tag vor der Wahl, obwohl sich jeder kluge und anständige Oberbürgermeister aus Kommunalwahlen heraushält? Er postete bei Facebook, dass BASU für "Behauptungen, Anschuldigungen, Sozialneid und Unterstellungen" stehe. Als Oberbürgermeister ist Wagner auch Gemeindewahlleiter, der für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Kommunalwahl sorgen muss.

Pfui, Teufel! Einigermaßen versöhnlich stimmt mich allerdings das Wahlergebnis der CDU. Die CDU stürzte ab, bekam nur noch gut 20 Prozent der Stimmen. Für Wirbel sorgt in diesen Tagen auch das Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg hat nach vierjährigen Ermittlungen angekündigt, dass sie gegen Wagners Vorgänger wegen merkwürdiger Vorgänge Anklage erheben will, wegen anderer merkwürdiger Vorgänge wird gegen Wagner noch ermittelt...

Siehe auch: In Entenhausen als "Kinderschänder" verleumdet

Anschau-bar

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