Mittwoch, 29. Juni 2016

Tjaden tappt (130)


Alles möglich macht das Netz.
Hier bekommen anonyme blogger Tipps.
Mail an anonyme blogger

3. Juni 2016. Wie bereits berichtet, erscheinen im Netz seit 2011 anonyme blogs, in denen ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (2012 verschenkt an die Step gGmbH Hannover, 2014 geschlossen) verleumdet werden, anders ergeht es auch nicht einer ehemaligen Geschäftsführerin der Einrichtung und mir.

Der jüngste blog ist bei E wie Einfach eingerichtet worden. Er wurde von diesem Anbieter sofort wieder gelöscht. Mitgeteilt wurde mir gestern, dass die Anmeldung unter heinzpetertjaden@yahoo.com erfolgt ist. An diese Adresse richtete ich heute die folgende Nachricht, eine Kopie bekamen die Staatsanwaltschaft Hannover, die Stadt Burgdorf, der Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Burgdorf und der "Anzeiger für Burgdorf":

Hallo, ihr Verleumder, nicht nur bei google, sondern auch bei E wie Einfach richtet ihr anonyme blogs ein. E wie einfach hat mir gestern mitgeteilt, dass ihr dafür die mail-Adresse heinzpetertjaden@yahoo.com verwendet. Für die Anmeldung wiederum nutzt ihr ein google-Konto. Ich bin sicher, dass meine mail nicht ankommt, weil diese Adressen längst wieder gelöscht worden sein dürften. Aber lesen werdet ihr den mail-Text, da ich ihn auch auf www.burgdorferkreisblatt.de und http://familiensteller.blogspot.de veröffentliche.

Ob ihr auch hinter den anonymen Briefen steckt, über die ich auf http://margaretenstrasse29.wordpress.com berichte, wird sich sicherlich auch irgendwann erweisen. Die Staatsanwaltschaft von Hannover, die zu den Empfängern dieser mail gehört, wird mir dabei sicherlich helfen.
Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6

30938 Burgwedel

Betr. Ruhendes Ermittlungsverfahren in Lüneburg


4. Juni 2016. Staatsanwaltschaft Lüneburg
Postfach 2880

21318 Lüneburg

NZS 1207 Ujs 16940/14

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mich am 23. Juni 2014 um Hinweise gebeten, die aus dem derzeit ruhenden wieder ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen anoyme blogger machen könnten.

Im Netz sind inzwischen zwei weitere anonyme blogs erschienen, bei xxx.blogspot.de handelt es sich um einen weiteren google-blog, bei heinzpeter-tjaden.emyspot.com um einen blog bei E wie Einfach, der vom Anbieter gleich wieder gelöscht worden ist. Angemeldet wurde der E-blog unter heinzpetertjaden.yahoo.com. Diese mail-Adresse wurde meinen Recherchen zufolge mit einem google-Konto eingerichtet.


Weitere Erkenntnisse habe ich in einer Sonderausgabe meiner internetten Zeitung „Burgdorfer Kreisblatt“ veröffentlicht, die ich diesem Schreiben beifüge.

Täter können nicht ermittelt werden

29. Juni 2016. Die Lüneburger Staatsanwaltschaft hat mir heute mitgeteilt, dass sie die Urheber der anonymen blogs nicht ausfindig machen könne. Hier weiterlesen 

Zum Beginn der Artikelserie 

Dienstag, 28. Juni 2016

Tjaden tappt (139)

Schnell eingekauft.
Bilderbuch ein Meilenstein-Einkaufsgeschwindigkeit auch 

Ob an einem Computer oder in einem Bekleidungshaus in Burgdorf: heute nur Meilensteine. Den ersten haben die achtjährige Sarah Kodritzki aus Lübeck und ich mit unserem Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" gesetzt. Das wird von einem Internet-Portal als "Meilenstein der Naturwissenschaft" eingestuft. 

Zu hoch einstufen kann man unser Bilderbuch sicherlich nicht. Wenn die kleine Lübeckerin und ich den Streit zwischen den Zahlen 1 bis 10 nicht geschlichtet hätten, wäre das Durcheinander in jedem Mathematikunterricht unbeschreiblich. Dann stünde vielleicht immer noch die 8 an der ersten Stelle, weil die 1 zu dürr ist, und jedes Kind hätte nur irrtümlicherweise gelernt: 1 mal 2 ist 2. Die richtige Lösung wäre nach dem Streit der Zahlen 16. 

Auch in der digitalisierten Welt wäre das Chaos ausgebrochen. Gelten würde nicht mehr, dass die 0 für die 1 steht und die 1 für die 0, die 0 würde für die 8 stehen und die - aber lassen wir das. Kein Computer würde mehr funktionieren.

Aber auch die analoge Welt wäre nicht mehr die analoge Welt, die wir zu kennen meinen. Das Licht im Kinderzimmer ginge aus, wenn es eingeschaltet wird. Oder denke ich da als Meilenstein-Mitsetzer zu weit?

Vom Computer in Burgdorf ist es für mich nicht weit gewesen bis zum Bekleidungshaus. Ich kaufe immer bei Fehling. Dieses Mal in 60 Sekunden (einschließlich Bezahlen) ein Shirt (ein Meilenstein der Einkaufsgeschwindigkeit), das ich mir erst zuhause näher anschaue, denn bei Fehling kann man sich gar nicht ver-kaufen. Im Shirt hängt ein Pappschild, getroffen habe ich demnach "The poet´s choice", festgenäht ist der Spruch "Ein Mann und ein Esel wissen mehr als ein Mann".

Dem habe ich nur noch die Internet-Adresse www.naketano.com hinzuzufügen und den schnellen Hinweis: Das Meilenstein-Bilderbuch ist erschienen bei www.lulu.com, gibt es als e-book im Kindle-Shop und analog in Wegeners Buchhandlung, Burgdorf, außerdem für 5 Euro im Briefumschlag plus 2 Euro in Briefmarken bei mir ("bei mir" bedeutet in diesem Fall Heinz-Peter Tjaden, Up´n Kampe 6, 30938 Burgwedel).  

  

Samstag, 25. Juni 2016

Tjaden tappt (138)

Wer traurig ist, fühlt sich oft alleine.
Foto: Blick/Schweiz
Xhaka und kein Hurra

Gerade hat mich noch die Frage beschäftigt, warum Xhaka einen Elfmeter so weit daneben schießt wie das Gehäuse nicht einmal breit ist, da spielt ffn dieses Lied: "Dein Hurra in mein Gesicht/und alle Zweifel, alle Faxen werden lächerlich. Du gegen mein Verlorengehn/Deine Lässigkeit lässt mein Kaputt alt aussehn."

Da muss nicht einmal mehr die Fußball-Schweiz Trauer tragen. Sonst singt Bosse den Eidgenossen ins Verlierer-Ohr: "Mein Selbstmitleid kaust du wie Dessert/ und kippst drei Gläser Kummer hinterher." Wenn das noch nichts hilft, folgt: "...dann kommt Licht/in all mein Schwarz dein grellstes Blinken/Dein Hurra gegen das Versinken."

Alle anderen Spieler haben den Elfmeterball versenkt, für die galt: "Du ziehst meiner Scheißangst/mit deinem Schwung die Ohren lang." 

Was für ein herrlicher Text - nicht nur für alle Fußball-Lagen. Besonders stark: "In meiner Großbaustelle legst du Dynamit/und schwingst deine Abrissbirne." Das Absurde mit dem Kuriosen wuppen, ist eine hohe Kunst, die Bosse beherrscht: "Du jubelst Orkane in den dichten Staub/Trittst Türen ein, reißt Fenster auf." 

Warum eigentlich schimpfen wir auf Menschen, die wir nicht für ganz dicht halten? Hat Xhaka deswegen den Ball nicht ganz dicht am polnischen Tor vorbeigeschossen, sondern sehr weit? Nun sage bloß noch jemand, dass die Schweizer für Präzision bekannt sind.

Falls Sie das Bosse-Lied noch nicht kennen: hier klicken. Wer sich da nicht beflügelt fühlt, ist zu früh abgestürzt.

Montag, 20. Juni 2016

Tjaden tappt (137)

Mörder aus Eifersucht. Foto: Polizei
Der Cousin eines Mörders

Neben mir in einem Lokal in Burgdorf sitzt der Cousin eines Mörders. "Kinder haben das Blut gesehen", kann er immer noch nicht ganz fassen, was am 13. März bei einer kurdischen Hochzeit in Hannover passiert ist. "Wir haben oben gesessen. Dann hat es geknallt. Ich habe zu meinem Vater gesagt, dass er die Kinder nach draußen bringen soll, damit sie keinen Schaden davontragen."

Shilan, 21 Jahre alt, Studentin, gehört zu den Hochzeitsgästen. Ihr Cousin Sefin bringt sie mit drei Schüssen um. "Sie wollte von ihm nichts wissen. Das muss man doch akzeptieren", sagt mein junger Sitznachbar. Sefin sei oft aggressiv gewesen: "Er war nicht integriert, in Schlägereien verwickelt."

Die Polizei klingelt am nächsten Tag an der Wohnungstür des Cousins von Sefin: "Nicht hier, habe ich gesagt. Meine Kinder sollen das nicht hören. Ich komme gern mit aufs Revier." Dort wird er gefragt, was er mitbekommen hat: "Ich habe viermal einen Knall gehört. Ich dachte, die gehören zur Feier, weil die Torte serviert wird." Andere Hochzeitsgäste hätten drei, vier oder fünf Schüsse gehört.

Seinen Cousin Sefin vermutet er im Irak. "Kinder haben das Blut gesehen", ist ein Satz, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde. 

Freitag, 17. Juni 2016

Tjaden tappt (136)

Langeweile mit deutscher Elf, aber nicht mit Bilderbuch und Ratgeber

Langweilen Sie sich auch bei den Spielen der deutschen Nationalelf in Frankreich? Beschleicht auch Sie das Gefühl, dass die Löw-Jungs dieses Turnier mit einem Picknick verwechseln, bei dem Manuel Neuer darauf achtet, dass die Decke immer schön glatt liegt, Thomas Müller noch nicht weiß, wo der Grill steht, während Mario Götze gern wüsste, wie dieser Grill funktioniert? Für etwas Spannung hat zwar Jerome Boateng gesorgt, als er beinahe die Kaffeekanne umgestoßen hätte, doch ein Griff genügte und die Kanne stand wieder, wie Sami Khedira meistens neben sich. Toni Kroos packt zwar saftige Steaks und leckere Bratwürste aus, aber Mesut Özil hat noch gar keinen Appetit.

Wenn Sie sich auch so langweilen, dann vertreiben Sie diese Langeweile doch mit meinem Ratgeber "Zerstreutes Wohnen", der irgendwie zur zerstreuten Offensive der deutschen Elf passt. Dieser Ratgeber ist nach einem Hacker-Angriff wieder da, jetzt im Kindle-Shop als e-book. 

Während den Löw-Jungs in Frankreich Spielfreude und Kreativität fehlen, wird es Ihnen an nichts mangeln: Sie werden Wichtiges lernen, gelegentlich werden Sie laut lachen, Sie werden Ihren Spaß haben. Zur Broschüre klicken Sie sich hier

Spaß haben können auch Ihre Kinder, die Sie bei den Spielen gegen die Ukraine und gegen Polen immer wieder mit der Frage genervt haben "Wann fängt das Spiel denn endlich an?" Mit meinem Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" kommen die Kleinen aus der Tiefe des Mathe-Raums, überspielen ihre bisherigen Schwächen im Rechnen und wissen schon bald, wo der Grill steht, den Thomas Müller noch nicht gefunden hat. Zum Mathe-Bilderbuch klicken Sie sich hier  

Mittwoch, 15. Juni 2016

Tjaden tappt (135)

Trägt Jogi Löw während
des Spiels gegen Polen.
Kraul mich die Eier

"Gib mich die Pille", war gestern. "Ente" Lippens ist inzwischen 70. "Kraul mich die Eier", ist heute. Jetzt wurde Jogi Löw dabei erwischt - und schon sind alle Männer, die sich dafür halten, Experten. 

Besonders gut Bescheid weiß Lukas Podolski, der in Köln das Institut für originelle Verwendung der deutschen Fußballersprache leitet. "80 Prozent der Männer kraulen sich an den Eiern", hat er der Weltpresse mitgeteilt. Jogi Löw macht das deswegen auch bei der Fußball-Europameisterschaft. Wenn schon die Pille nicht oft genug rein will, muss eben etwas anderes sitzen.

Auch beim "Bild"-Kolumnisten Franz Josef Wagner tut sich noch was in der Hose. Da er aber ein paar Jahre älter ist als "Ente" Lippens, schreibt er heute: "Ein Mann legt sich seine Eier je nach Bedarf nach links oder rechts."

Jogi Löw hat sich inzwischen für die Eiersuche entschuldigt. Während eines Spiels mache man eben auch Dinge, die einem gar nicht bewusst seien. 

Für Wagner ist Lukas Podolski ein "Philosoph des Lebens". Man darf also gespannt sein, wie er die Entschuldigung des Bundestrainers kommentiert. Oliver Kahn will dagegen dazu nichts sagen, von ihm stammt schon der Spruch "Ihr müsst Eier haben". Jogi Löw ist also fein raus.

Noch mehr Ironisches, aber auch Kriminelles in dieser Broschüre

Montag, 13. Juni 2016

Tjaden tappt (134)

Kein Hörgerät, keine Brille, keine Haare: Martin Kind.
Besser hören und sehen mit Kind aus Großburgwedel

Wenn man sich Martin Kind so anschaut, kommt diese Nachricht doch ein wenig überraschend: Sein Unternehmen steigt nicht ins Haarwuchsmittel-, sondern ins Brillengeschäft ein. Demnächst soll man also nicht nur das ganze Leben hören, sondern auch noch sehen, dass dieser Unternehmer keine Haare auf dem Kopf hat, dafür als Chef von Hannover 96 gelegentlich aber auf den Zähnen. 

Das erste Geschäft für Hörgeräte und Brillen wird nächste Woche in Osnabrück eröffnet, obwohl es in dieser Stadt eigentlich nicht viel zu sehen gibt. Wahrscheinlich will Martin Kind in einem unauffälligen Ort erst einmal testen, ob man mit seinen Brillen überhaupt sehen kann. Anschließend will er wohl weitersehen.

Herausgefunden haben will das Unternehmen, dass 95 Prozent der Schwerhörigen auch schlecht sehen. Der Werbespruch für das Kombi-Geschäft könnte also lauten: "Damit Sie Schwerhörigkeit nicht länger übersehen-mit Kind beim Brillenkauf alles verstehen". 

Samstag, 11. Juni 2016

Tjaden tappt (133)

"Bild" riecht nach Gras

Sie geht schon wieder los: Die Meckerei über Fußball in sozialen Netzwerken. Auch das Turnier in Frankreich dient angeblich nur der Ablenkung der Massen von ihren eigentlichen Problemen. Ein Volk, ein Problem, die Fußball-Europameisterschaft, bei der es wieder nur um eins geht: ums Geld. 

Wenn Pogba gestern Abend im Eröffnungsspiel einen herrlichen Pass geschlagen hat, dann natürlich nur, um von seinem hohen Gehalt abzulenken. Da der Siegtorschütze der Franzosen auch noch Payet heißt, ist die Ablenkung kurz vor Schluss doch noch offenbar geworden.

Ich dagegen habe nichts zu meckern. Ein Fußballspiel ist für mich wie eine Talkshow, nur attraktiver, denn jubelnde Fans sind mir lieber als eine die Augenbrauen zusammenziehende Maybrit Illner. Nachdenken muss ich weder hier noch dort.

Richtig los geht die Fußballeuropameisterschaft auch erst nach den Gruppenspielen. Nur acht Mannschaften kommen nicht weiter, weiter sind jetzt schon Frankreich und die Schweiz. Fair spielen reicht nach einem Sieg bereits. 

Die "Bild"-Seite 12 riecht heute übrigens nach Gras. Man muss nur "den gedruckten Rasen" rubbeln. Wer danach noch etwas zu meckern hat, ist selbst schuld. Wer gemeinsam nicht meckern will, kann das draußen tun, in Burgdorf im "Blacky"-Biergarten und im Biergarten am Spittaplatz.   

Freitag, 10. Juni 2016

Tjaden tappt (132)

Kafka braucht niemand mehr

Wer braucht eigentlich noch Romane von Franz Kafka oder Filme, in denen Menschen von den Ereignissen erschlagen werden, bis sie verzweifelt am Horizont verschwinden? Zugegeben, deutsche Gerichte, die jemanden anrufen und Ungemach ankündigen, wenn der Angerufene auflegt, gibt es noch nicht, bisher bekommt auch niemand auf seinem Handy von einem Richter einen Hilferuf, weil Schlimmes geschehen ist - aber wer weiß, wenn das so weitergeht.

Meine Geschichte beginnt mit dieser mail an die Nordwest-Zeitung in Oldenburg, der Redakteur heißt Jürgen Westerhoff, den kenne ich aus Wilhelmshaven, wo ich zur Welt gekommen bin, um mich wie einem Kafka-Roman vorzukommen?

Sehr geehrter Herr Westerhoff

Falls Sie eine bissige Glosse über das Oldenburger Landgericht schreiben wollen, dann hätten Sie dazu jetzt eine gute Gelegenheit. Heute um 10.30 Uhr sollte vor diesem Gericht eine Verhandlung gegen mich stattfinden. Gestern teilte mir der Richter mit, dass ich den Termin mit einem unterschriebenen Fax noch canceln könne. Heute bekam ich von ihm die Nachricht, dass ich mit einem Säumnisurteil rechnen müsse, wenn mein Fax nicht vor der Verhandlung ankäme. Diese mail erreichte mich eine halbe Stunde nach Verhandlungsbeginn. Der Richter nannte mir eine neue Faxnummer, die von gestern sei falsch gewesen. Wann teilt mir dieser Richter mit, dass es das Landgericht von Oldenburg gar nicht mehr gibt? Auch sonst leistet sich dieses Gericht in diesem Verfahren viel Merkwürdiges.

Hier weiterlesen

Donnerstag, 9. Juni 2016

Tjaden tappt (127)

"Anzeiger"-Redakteure
legen Kripo herein,
Staatsanwaltschaft von
Hannover verschleppt
Verfahren und belügt
mich, meine Verfassungs-
beschwerde verschwindet,
der Bundespräsident
schweigt dazu.
Hier klicken 
Dieses Polizisten aus Wilhelmshaven Wille ist sein Dienstvergehen. Wieder hat er einen Beitrag von mir verbieten lassen. Den veröffentliche ich nun in leicht veränderter Form. 


Nach anonymen Briefen weiterer anonymer blog

Informiert habe ich heute schon den Bürgermeister von Burgdorf, Alfred Baxmann, den Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich, und den "Anzeiger für Burgdorf" (Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung"/"Neue Presse"). 

Im Netz gibt es seit 2011 anonyme blogs über ehemalige Klientinnen und Klienten (dazu gehören auch Kinder) der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die 2012 an die Step gGmbH Hannover verschenkt worden ist und bis Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet wurde, und über mich. Jetzt ist ein weiterer blog hinzugekommen.

Dieser google-blog trägt meinen Namen und beginnt mit der Behauptung, dass "Informationen über Heinz-Peter Tjaden" verbreitet werden. Veröffentlicht werden erst einmal mein Geburtsdatum, mein Geburtsort und meine aktuelle Adresse in Burgwedel. Das Haus, in dem ich wohne, soll man sich auf "Google Earth" ansehen. Ein Link macht die Suche leichter. Anschließend behaupten die anonymen blogger: "Herr Heinz-Peter Tjaden gilt als Person des öffentlichen Lebens - er ist seit den neunziger Jahren als Stalker und später als Cyber Mobber aktiv. Im Rahmen dieser vielfältigen Aktivitäten hat er selber eine heute nicht mehr zählbare Anzahl von Anzeigen gegen Dritte gestellt und eine zumindest schwer quantifizierbare Anzahl von Verfahren gegen Dritte geführt - bei denen er jedoch bei den Allermeisten unterlegen ist."

Solchen Unsinn haben bisher im Netz eigentlich nur der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske und der Wilhelmshavener Polizeibeamte C. B. verbreitet, der am 17. Juni 2013 mit einem Kollegen gewaltsam in meine damalige Wohnung eindrang, weil ich angeblich meinen Patenjungen versteckte. B. nannte sich bei dieser Aktion, die vom Wilhelmshavener Jugendamt veranlasst worden war, Wiegand, seinen Kollegen taufte er auf den Namen Schweiger. Über die Gründe für die Wohnungsdurchsuchung schwieg sich das Jugendamt bis heute eisern aus. 

Die Behauptung, er hätte alle Verfahren gegen mich "eindeutig" gewonnen, wurde Stachowske 2011 von seiner damaligen Chefin untersagt. Der Sozialpädagoge hatte sie auf den offiziellen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft verbreitet, während die Einrichtung gerade damit beschäftigt war, eine fast sechsstellige Summe zusammen zu kratzen, die Stachowske für verlorene Klagen gegen mich aus dem Fenster geworfen hatte.

In den folgenden Absätzen nennen die anonymen blogger die Namen angeblicher Verbündeter von mir, dazu zählen mein Anwalt aus Münster (!) und ein Hamburger Unternehmer, außerdem ein gewisser Ulrich Berger und ein gewisser Claus Fritzsche, deren Namen mir nichts sagen. Die anonymen blogger jedoch sind sogar sicher, dass auch mein Anwalt zu den Stalkern und Cyber-Mobbern gehört. So weit, so schwachsinnig.

Doch dann wird es heftig: "Herr Heinz-Peter Tjaden war und ist in verschiedene Skandale verwickelt. Auffällig ist hierbei die bis heute nachvollziehbare und beweisbare Nähe zur Pädophilen-Szene." Das ist wieder eine Behauptung, die Stachowske früher schon über mich im Netz aufgestellt hat. Doch so weit ist der Sozialpädagoge nicht gegangen: "...jedoch weist seine Familie nunmehr darauf hin, dass es erneut eine Verbindung zu einer sehr viel härteren Pädophilen-Szene gibt, die Kinder für sexuelle Gewalt, die Produktion von Internet-Pornographie und noch schlimmer für Orgien mit Kindern benutzt." Mit Verlinkungen wollen die anonymen blogger ihre Behauptungen belegen, die führen aber immer nur zu anderen anonymen blogs, die ebenfalls von ihnen stammen.

Wer sich nun fragt, warum diese anonymen blogger nicht zur Polizei gehen, um mich anzuzeigen, der könnte sich genauso sinnvoll fragen, warum man Pudding nicht an die Wand nageln kann. Gefährlich sind sie aber trotzdem - oder gerade deswegen. Zumindest ein Satz in diesem anonymen blog stimmt. Der "Anzeiger für Burgdorf" hat am 7. November 2003 tatsächlich behauptet, es gäbe von mir im Netz zumindest eine "eindeutig kinderpornographische Datei". Dass diese Behauptung vom Hildesheimer Landgericht eindeutig widerlegt worden ist, berichtete der "Anzeiger" nicht. Medien haben sich noch nie gern mit eigenen Skandalen beschäftigt. Mich hat diese Behauptung auch nur drei Jobs gekostet. Sei es drum, wird sich der "Anzeiger" gedacht haben, der auch aktuelle Hinweise von mir zu dem jetzigen Geschehen geflissentlich ignoriert.

Deswegen habe ich den "Anzeiger" heute schriftlich dazu aufgefordert, mich endlich vor diesen anonymen bloggern zu schützen, die immer dreister werden. Darüber informiert sind - siehe oben - auch der Bürgermeister von Burgdorf und der Geschäftsführer des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Gerhard Bleich. Weitere werden folgen. 

Ruthard Stachowske ist übrigens Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden. Den Rektor dieser Hochschule habe ich mehrfach über die Aktionen des Lüneburger Sozialpädagogen informiert. Eine Reaktion gab es nie. Das hat auch immer für den Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover gegolten. Als Serdar Saris der "Neuen Presse" Hannover ein Interview gegeben hatte, verfasste ich einen Brief an den Redakteur, der das Gespräch geführt hatte. Auch dieser Redakteur schwieg. 

Über meinen Anwalt aus Münster haben die anonymen blogger auch geschrieben: "(Er hat ebenfalls) direkt, intensiv und umfassend mit dieser pädophilen Szene zusammengeabeitet." Meinen Anwalt aus Münster werde ich heute noch darüber unterrichten! Hier weiterlesen

28. September 2011: Eine nie beantwortete mail an den "Anzeiger"

Die Geschichte über die anonymen Briefe 

Die von dem Wilhelmshavener Polizeibeamten Christoph Baier angelegte "Akte Tjaden"

Die Geschichte der Wohnungsdurchsuchung in Wilhelmshaven

Dokumente, Ruthard Stachowske betreffend



Mittwoch, 8. Juni 2016

Tjaden tappt (131)

Wann taucht Merkel in Großburgwedel auf?

Wird es der Wilhelm? Wird es der Walter? Wird es der Christian? Darüber spekulieren die Medien, seit Joachim Gauck nicht mehr will. Da nur ein Politiker diese drei Vornamen in sich vereinigt, werde ich bei Radtouren durch Großburgwedel ab sofort besonders aufmerksam sein. Meinen Anrufbeantworter habe ich bereits ausgeschaltet. Nichts und niemand soll mich ablenken.

Lenken werde ich täglich mein Fahrrad zu Ikea und Rossmann. Denn die Bundespräsidenten-Wahl hat den Medien zufolge Signalwirkung. Steht Merkels Dienstlimousine eines Tages vor der Drogerie, weil sie dort ein Mitbringsel sucht, wäre das ein deutliches Signal für weitere Rossmann-Erfolge, steht das Kanzlerinnen-Auto vor Ikea, richten wir uns bald alle schwedisch ein. 

In einem viel beachteten Beitrag hat Christian Wulff bereits darauf hingewiesen, dass er als Bundespräsident kaum teurer wäre als jetzt schon als ehemaliger Bundespräsident. Taucht also Merkel demnächst in Großburgwedel auf, wäre das auch ein Signal für eine schwarze Null. Darüber würde sich auch Wolfgang Schäuble freuen.  

Weitere Informationen aus erster Hand



Donnerstag, 2. Juni 2016

Tjaden tappt (128)

2004: Ich wohne in
Wilhelmshaven und
Paul Rohde behauptet,
ich sei wohnungslos.
Ruthard Stachowske
hat dem Hamburger
Landgericht diesen
Beitrag vorgelegt!

31. Mai 2016. Vorbemerkung: Ich ziehe 2004 nach Wilhelmshaven, wir gründen dort die Wochenzeitung 2sechs3acht4 - dann geschieht das. Hier klicken 

"Daniel Schwers" findet E sehr einfach

E ist doch ganz einfach: Der "Anzeiger für Burgdorf" rührt sich nicht. Hat er 2011 auch nicht gemacht. Ich schrieb am 28. September 2011 an die Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse": "Sehr geehrter Herr Taubald,

seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG). Diese Einrichtung wirbt mit familienorientierter Drogentherapie, hat aber unter der Leitung von Ruthard Stachowske Familien zerstört. Trägerin ist die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die Stachowske Anfang Juli 2011 fristlos entlassen hat.

Stachowske veröffentlichte am 24. Januar 2011 auf den TG-Seiten einen Beitrag, in dem er behauptete, seine Einrichtung werde von Cyber-Stalkern verfolgt. Das Hamburger Landgericht hat in einer einstweiligen Verfügung festgestellt, dass ich gemeint war. Stachowske behauptete, er habe gegen die Cyber-Stalker eindeutige juristische Erfolge erzielt, obwohl diese Behauptung aus der Luft gegriffen war. Inzwischen verlor er gegen mich ein Verfahren nach dem anderen. Außerdem erhob er den Vorwurf, die Cyberstalker hätten sich mit Eltern verbündet, die ihre Kinder schwer misshandelt hätten.

Dagegen wehre ich mich vor dem Landgericht in Hamburg. Termin ist der 11. November 2011. Vor einigen Tagen erwiderte der Anwalt von Ruthard Stachowske auf unsere Klage. Dieser Klageerwiderung wurde der Artikel beigefügt, den Martin Lauber am 7. November 2003 über die Durchsuchung meiner Wohnung veröffentlicht hat. Außerdem gehörte zu den Anlagen ein Artikel von Paul Rohde aus dem März 2004, in dem dieser behauptete, ich sei wohnungslos und hätte Streit wegen drei Domains, mit dem sich auch schon die Bezirksregierung, die Staatsanwaltschaft von Hildesheim und die Staatsanwaltschaft von Hannover beschäftige. War alles frei erfunden.

Meine Fragen: Hat sich Stachowske den Artikel aus dem Anzeiger für Burgdorf vom 7. November 2003 bei Ihnen besorgt? Haben Sie eine Erklärung dafür, warum Martin Laubers Bericht in den Akten gelandet ist? 

Mit den Anlagen will Stachowske offenbar von der Klage ablenken und mich unglaubwürdig machen. 

Unsere Erwiderung auf die Klageerwiderung  schicke ich per mail-Anhang an die Anzeiger-Redaktion."



E ist doch ganz einfach, denkt sich wohl auch ein gewisser "Daniel Schwers", der ganz bestimmt nicht so heißt - und schon vor gut vier Jahren damit gedroht hat, meine kritischen Seiten über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch löschen zu lassen. Hier klicken 

Nach dem google-blog, über den ich hier berichtet habe, erschien inzwischen auch ein blog bei "E wie einfach" mit demselben Text und denselben wüsten Verleumdungen. "E meine Seiten" blieben aber nicht lange die Seiten von "Daniel Schwers", sie wurden wieder gelöscht, weil der Homepage-Anbieter den Inhalt ehrverletzend fand. 

Entdeckt habe ich den Link heinzpeter-tjaden.emyspot.com vor wenigen Stunden, ich bat "E wie einfach" inzwischen um Informationen über den Verfasser. Der ist sicherlich nicht zum blog-Betreiber geworden, ohne Spuren zu hinterlassen.

Wer Paul Rohde nicht kennt (Gründer der "Neuen Woche", ehemaliger CDU-Ratsherr in Burgdorf, Magazinmacher), der kann einiges über ihn hier kennenlernen

Wer etwas über den "Anzeiger für Burgdorf", die Staatsanwaltschaft Hannover, das niedersächsische Justizministerium, den Bundespräsidenten u. a. erfahren möchte, der kann sich hier ein wenig schlauer machen.

Nachbemerkung: Später fand ich heraus, dass Paul Rohde Ruthard Stachowske mit "Material" versorgt hatte. Danach von einem TG-Betroffenen in einer mail gefragt, hüllte sich Rohde in Schweigen. Hier klicken 

Einfache Antwort

2. Juni 2016. E wie einfach hat mir soeben mitgeteilt, dass sich der anonyme blogger mit der mail-Adresse heinzpetertjaden@yahoo.com angemeldet habe.

Tjaden tappt (130): Mail an anonyme blogger 

Tjaden tappt (129)

Segen mit Grashüpfer

Bald muss der Junge wieder abreisen, seine Mutter packt die Koffer. Ein letztes Mal nimmt er mich bei der Hand, wir gehen zu den Feldern in Kleinburgwedel, auf denen wir oft gesessen haben. Ein Hase rennt an uns vorbei. Der Junge fängt einen Grashüpfer, hält ihn gefangen zwischen seinen kleinen Händen.

"Da hast du aber Glück gehabt. Wer einen Grashüpfer fängt, hat immer Glück", sage ich.

Nun sind die Hände des Jungen mit Grashüpfer über meinem Kopf. "Nun hast auch du immer Glück", sagt der Junge. Dann lässt er den Grashüpfer wieder frei.

"Gott wird ihn schützen", sagt der Junge, nimmt mich bei der Hand: "Jetzt fangen wir den Hasen." Dass er wieder abreisen muss, hat dieser Siebenjährige längst wieder vergessen. 

Kinder schenken uns die Zeit, die wir uns ohne sie nicht nehmen.

Der Klick zum "Tjaden tappt"-e book

Die Broschüre "Tjaden tappt durch den Altkreis Burgdorf" gibt es auch in Wegeners Buchhandlung, Hannoversche Neustadt, Burgdorf.