Montag, 30. November 2015

Les-Bar


Facebook-Lob für "Zerstreutes Wohnen"
Mutter und Tochter amüsieren sich köstlich
Hier mitschmunzeln 

Tjaden tappt (70)

Dort muss ich morgen erscheinen.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
"Das Netz" stürmt Platz 1

Heute Morgen ist "Das Netz" auf Platz 1 der "beliebten Posts" gesprungen. Dort verlinkte ich Anfang Februar 2015 Seiten von mir, auf denen ich mich mit einem Verleumder-Netzwerk beschäftigte. Über 300 Klicks gab es seit gestern Abend. Die könnten mit einer Gerichtsverhandlung zu tun haben, die morgen stattfindet. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg wirft mir vor, dass ich mir bei einem Gerichtsverfahren mit dem Lüneburger Sozialpädagogen Ruthard Stachowske Prozesskostenhilfe erschlichen habe.

Dieser Vorwurf ist frei erfunden, wie so vieles von Stachowske, der mich 2010 und 2011 von Gerichtstermin zu Gerichtstermin jagte, weil ich auf http://familiensteller.blogspot.de über die bis zum 4. Juli 2011 von ihm geleitete Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch berichtete, die eine familienorientierte Drogentherapie versprach, in Wirklichkeit aber Familien mit üblen Methoden zerstörte.

Das Blatt wendete sich, als Stachowske Anfang 2011 eine neue Chefin bekam. Diese Geschäftsführerin arbeitete mit mir zusammen, traf sich mit mir. Diese Zusammenarbeit hätte dieser Sozialpädagoge gern verhindert. Er besorgte sich zu diesem Zwecke Berichte des "Anzeigers für Burgdorf und Lehrte" und Artikel aus einem Magazin des damaligen CDU-Ratsherrn Paul Rohde und hielt sie seiner neuen Chefin unter die Nase. Hinter dem "Anzeiger"-Bericht mit falschen Behauptungen steckte Paul Rohde, der per mail seine Tochter auf mich angesetzt hatte.

Die Berichte tauchten 2011 auch in einem anonymen blog auf, der auf Betreiben der Lüneburger Polizei, der Geschäftsführerin und von mir in Deutschland und in der Schweiz von google verboten wurde. Ein Ex-Klient von Stachowske machte Paul Rohde darauf aufmerksam, der nicht reagierte, ich machte den "Anzeiger für Burgdorf" darauf aufmerksam, der ebenfalls nicht reagierte. Über das Geschehen berichtete ich in meiner Broschüre "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" (erschienen bei www.lulu.com, erhältlich auch bei Amazon und Hugendubel). Ich gab eine Anzeige in einem Madsack-Blatt auf, die nicht erschien...Meine Broschüre gelesen hat auch der Burgdorfer Bürgermeister Alfred Baxmann.

Vor dem morgigen Gerichtstermin bekam ich zwei anonyme Erpresserbriefe, verfasst angeblich in der Margaretenstraße 29, Wilhelmshaven, und abgeschickt in Hamburg. Zu den frei erfundenen Unterzeichnern gehörten ein angeblicher Sohn von mir und meine tote dritte Ehefrau! Hier klicken

Der Klick zu "Das Netz"

Dokumente über Stachowskes Verleumdungen

Die Step gGmbH Hannover: Anspruch und Wirklichkeit

Tjaden tappt (71): Nun soll ich meinen toten Hund zur Steuer anmelden

Donnerstag, 26. November 2015

Tjaden tappt (69)

Foto mit linker Maustaste vergrößern.
Die "Burgdorfer Löwen" schreiben Fußballgeschichte

Das Ende des vorigen Jahrtausends hat mit den ersten Kapiteln einer einmaligen Burgdorfer Fußballgeschichte begonnen. Ratsherren und Geschäftsleute gründeten die "Burgdorfer Löwen", die in Hallen und auf dem grünen Rasen hinter dem runden Leder her jagten und so mancher sozialen Einrichtung Geld in die Kasse spielten. 

Viele Gegner lächelten vor dem Spiel über dieses Team, nach dem Abpfiff die meisten nicht mehr. Haben die Medien schon nach dem ersten Auftritt berichtet: "Die Auswahl von Rat und Verwaltung startete im Sommer 1998 in das Hobby-Fußballturnier in Heeßel wie die deutsche WM-Auswahl in Frankreich: Man verlor 0 : 3. Diese Niederlage schmerzte besonders, da sie gegen die Auswahl der Verwaltung quittiert werden musste. Dann jedoch drehte das von den Trainern Heinz-Peter Tjaden und "Matze" Unverzagt mental bestens eingestellte Team (Würstchenbude auf dem HSV-Platz!!!) voll auf und gewann souverän die Trostrunde. Stützen der Mannschaft waren der reaktionsschnelle Torwart Martin Brandt, Harald Baumgarten und "Moppel Mauer" Wadewitz." Zum Team gehörten außerdem FDP-Ratsherr Karl-Ludwig Schrader, CDU-Ratsherr Alexander Leunig, Martin Polch, Bürgermeister Alfred Baxmann, CDU-Ratsherr Oliver Brandt und SPD-Ratsherr Dieter Frank.

Im September 1999 feierten die "Burgdorfer Löwen" in Sorgensen ein Fußballfest mit Musik und einer launigen Reportage. Auch darüber berichteten die Medien: "Anke Bazand, ehemaliges Kindergarten-Kind, hat an Kindergartenleiterin Wolter einen Spendenscheck in Höhe von 4 000 Mark überreicht. Diese große Summe war das Ergebnis des Benefizspiels "Burgdorfer Löwen" gegen "Merlins Beerhouse". Der Erlös stammte aus dem Verkauf von Speisen und Getränken, aus der Versteigerung eines Balles und aus der Gage vom "Zupfer" aus Otze. Hinzu kamen ein Einkaufsgutschein und Geschenke von der Volksbank Burgdorf." Das Spiel hatten die "Löwen" mit 6 : 3 gewonnen.

Drückeberger wurden von diesem Team nicht geduldet. Versuche gab es aber. So erschien SPD-Ratsherr Walter Wundram zu einem Spiel ohne Trikot: "Ich kann nicht spielen." Schon witterte SPD-Ratsherr Peter Bäuerle seine Chance: "Dann bekommst du meins."

  

Samstag, 21. November 2015

Tjaden tappt (68)

Unternehmer schwanken durch das Internet

Das Unternehmer-Publikum im Burgdorfer StadtHaus soll zwischen nachdenklichem Schweigen und aufgeregten Diskussionen geschwankt haben. Diesen Erfolg hat sich Professor Dr. Ewald Wessling von der Hochschule Hannover auf die Vortrags-Fahnen geschrieben. Berichtet sogar eine Wochenzeitung, die bis heute keinen tollen Internet-Auftritt hinbekommen hat. 

Ewald Wessling hält die "Revolution 2.0" trotzdem für derart unaufhaltsam, dass schon bald Anbieter von Babysachen Frauen bei Facebook mit Werbung versorgen, bevor sie schwanger geworden sind. Die Datenmengen aus den sozialen Netzwerken sollen also seherische Fähigkeiten fördern, die nicht einmal Wahrsagerinnen und Wahrsager, Kartenlegerinnen und Kartenleger haben.

Obwohl sich unglaublich viele Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke in die privaten Karten schauen lassen und alles posten, was sie planen oder geplant haben, Hinweise auf eine Schwangerschaft vor der Schwangerschaft postet niemand. Diese These des Professors dürfte also nur eine gewollte Übertreibung sein.

Ewald Wessling beschäftigt sich an der Hochschule Hannover mit neuen Kommunikationsformen möglicherweise nur, weil die alten Kommunikationsformen an dieser Hochschule gelegentlich zu Streit und Zoff führen. Wer würde sich da nicht eine bessere digitale Welt wünschen? Doch das wäre Religion 2.0.

Mit der Unaufhaltsamkeit ist es so eine Sache, auch sie ist aufhaltsam. Die digitale Welt existiert schließlich nicht aus sich selbst heraus. In ihr bewegen sich Menschen. Je mehr von ihnen den Verstand einschalten, wenn sie den Computer einschalten, desto schneller gleichen sich die Welten an. Das gilt übrigens auch, wenn Menschen ihren Verstand nicht einschalten und sich in der digitalen Welt als Rüpel, Hetzer und Nervensägen entpuppen, die es besonders toll treiben, weil sie meinen, in der anderen Welt nicht erwischt zu werden.

Wer das Internet als Ergänzung und nicht als Ersatz versteht, kann auch der Revolution 2.0 trotzen und Aufmerksamkeit erregen, weil die Dosis stimmt. Die richtige Dosis wäre die richtige Antwort auf riesige Datenmengen, die zu einer Datenflut führen, in der immer mehr Menschen ertrinken, weil sie nicht einmal mehr mit einer Suchmaschine den Internet-Boden unter den digitalen Füßen finden.        

  

Freitag, 20. November 2015

Tjaden tappt (67)

Stimmt hoffentlich. 
Lieber Mike,

meine Vermieterin hat mir gerade eine Tafel "Ritter Sport"-Schokolade geschenkt. Sie soll mir gegen meine Traurigkeit helfen. Auf der Landesstraße nach Fuhrberg hat dich gestern gegen 16 Uhr jemand angefahren, du hast dich noch zum Reiterhof Bartels geschleppt, wo man dich gefunden hat. Die Tierärztin kam zu spät. 

Es ist fast 10 Jahre her, dass du beinahe in einem Tierheim gelandet wärst, weil dein Frauchen dich nicht mehr haben wollte. Mein Neffe Malte und ich waren in diesem Heim, als sie dich abgeben wollte. Das haben Malte und ich verhindert.

Nun gehst du in die Geschichte der Jagdterrier ein, die alle um die Pfoten wickeln, überall Leckerlis abstauben, immer fröhlich und gesellig sind, die Autofahrten lieben, besonders aber Reisen mit der Bahn, bei denen man sich als Jagdterrier bei anderen Reisenden einschmeicheln kann, bis sie etwas Leckeres herausrücken.

Ab September 2015 haben wir Stress mit dem Veterinäramt der Region Hannover gehabt, danach warst du ein paar Tage lang ein wenig verändert, hast mich überhaupt nicht mehr aus den Augen gelassen, weil du Angst hattest, noch einmal beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht zu werden. Doch dann warst du fast wieder der Alte.

Auch in Burgdorf werden sie nun traurig sein, weil du tot bist. Dich haben alle gemocht. Nur der Halter des Fahrzeugs nicht, der dich gestern angefahren hat und einfach weiterfuhr, als sei nichts geschehen...

Dein Herrchen Peter

Zum Beginn der Serie  

Donnerstag, 19. November 2015

Tjaden tappt (66)

Mein lieber Schwan, ich bekomme Besuch.
"Wuff am Sonntag" ist bei Lulu erschienen.
Mein Jagdterrier bekommt Besuch

17. November 2015. Ich habe meinem Jagdterrier Mike Tjaden das jüngste Schreiben des Veterinäramtes der Region Hannover vorgelesen. Seither liegt er auf der Couch und grübelt vor sich hin. In diese Grübelei mischt sich aber auch ein wenig Vorfreude.

Erst ist mein Jagdterrier nach einer Belagerung meiner Wohnung beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht worden, weil er angeblich unterernährt war, dann sollte er wöchentlich von einem Tierarzt gewogen werden, der das aber nicht gemacht hat, weil er dazu keinen Grund sah, und mich bat das Veterinäramt der Region Hannover zur Bußgeld-Kasse, wogegen ich vor dem Verwaltungsgericht in Hannover klagte - und nun bekommt Mike Tjaden Besuch.

Deswegen grübelt er, aber er freut sich auch, denn angekündigt worden ist vom Veterinäramt der Region Hannover, dass am 25. November 2015 eine Amtstierärztin vorbeikommt, um sich davon zu überzeugen, wie hübsch er ist. Dazu meint er und putzt dabei sein Fell: "Diese Amtstierärztin sollte Leckerlis mitbringen. Belagerungen der Wohnung meines Herrchens mit Polizei mag ich dagegen überhaupt nicht. Wir sind doch nicht bei einem öffentlichen Schönheitswettbewerb."

Dieser Meinungsäußerung schließe ich mich an.

Heinz-Peter Tjaden

19. November 2015. Mein Jagdterrier Mike Tjaden ist heute Nachmittag über ein Feld gerannt, um ein Tier zu jagen. Auf der Straße nach Fuhrberg wurde er von einem Fahrzeug erfasst, er schleppte sich noch zu einem Reiterhof. Dort starb er. :-( Hier klicken 

Zum Beginn der Serie 

Mittwoch, 18. November 2015

Weihnachtsgeschichten

Die Toilettenspülung und der Tod eines Wolfes

Meine Schwester ist gerade ein Jahr alt geworden, meine Eltern haben die Stube geschmückt, die Kerzen brennen, der Weihnachtsbaum ist nicht so schief wie im vorigen Jahr. Ich trage meine Schwester auf dem Arm zum Weihnachtsbaum, sie greift nach einem Zweig und zieht. Der Weihnachtsbaum fällt um, die ersten Zweige brennen. Mein Vater rennt in die Küche, füllt einen Eimer mit Wasser, löscht das Feuer. Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist auch ganz schön.

Wer Weihnachten mit einer großen Familie feiert, zu der viele Kinder gehören, muss mit allem rechnen. Mein Vater hat immer mit allem gerechnet, aber nie wieder schmückt er einen Weihnachtsbaum. Die Familie beschließt: "Elektrische Kerzen kommen nicht infrage. Wir nehmen weiter echte Kerzen. Die sind festlicher."

Das soll erst viel später eine falsche Entscheidung sein. Ein paar Jahre später trifft erst einmal eine Schwägerin eine falsche Entscheidung, als sie ein Familienfoto, das sie meinen Eltern geschenkt hat, an einen Nagel in der Stube hängt, der gar keiner ist, sondern ein Insekt, das über die Tapete kriecht. Bei Kerzenlicht sieht man nicht so gut. Aber ein Familienfoto ohne Glas im Rahmen ist auch ganz schön.

Ganz schön ins Schwitzen kommen wir, als meine zweite Schwester eine Plastikkamera mit Kurbel geschenkt bekommt, mit der man Märchen auf Kurzfilmen vorführen kann. Mein Vater kurbelt "Rotkäppchen und der böse Wolf". Bevor der Wolf ins Haus der Großmutter eindringt, sieht man ein dünnes Bein, das sich ins Bild bewegt. Wir beschließen: "Dieser Film muss vertont werden." Ein Kassettenrecorder ist vorhanden. Vor der Schlussszene rennt meine Frau zur Toilette, bedient die Spülung, das Wasser rauscht zu den Bildern eines Wolfes, der in einem Brunnen versinkt. Dieses Meisterwerk verschwindet irgendwann, wird bis dahin allen Gästen meiner Eltern vorgekurbelt. Der Film wird noch lange vermisst.

"Ist unser Baum nicht schön?", fragt ein Weihnachten später meine Tante ihren Bruder. Mein Vater tut begeistert, verrät uns zuhause: "Den Baum muss sie bei...gekauft haben. Mir war der zu hässlich." 

Dann sind echte Kerzen wieder die falsche Entscheidung. Erst brennen die Gardinen, dann so allerlei. Die Feuerwehr arbeitet Weihnachten bei meinen Eltern. Das ist auch ganz schön...


Montag, 16. November 2015

Tjaden tappt (65)

Burger King - Angriff auf die Geschmacksnerven

"Um, my name is Andy Warhol, uh, and i just finished eating a hamburger."

Andy Warhol, amerikanischer Pop-Art-Künstler, 1928 bis 1987

Burgdorf, Schillerslager Kreisel, 15.30 Uhr: "Er schämt sich und hält die Hand vor sein Gesicht", beugt sich die kostümierter Vogel gewordene Frau über den Kinderwagen. Da hat der Kleine seine Mutter mühsam davon abgebracht, in seinen ersten Lebensmonaten seinen Altersgenossen in Afrika mit Alete das Wasser abzugraben, und nun will sie ihn zum Burger King schieben. Dieser Junge schämt sich also zurecht.

Zwei Jugendliche biegen um die Ecke, sie sparen sich den Weg zur Einfahrt und radeln schräg über das Rasenstück, das sie noch vom Parkplatz und vom Burger King trennt, der heute in Burgdorf eröffnet wird. Sie rufen sich gegenseitig die Vorfreude auf Pappe mit Ketchup zu, die ersten Fußgänger entdecken ebenfalls diese Abkürzung. Es radelt und läuft zusammen, was bald ein Trampelpfad und Radweg sein wird.

Die Presse ist schon um 14 Uhr da, ein Redakteur fotografiert die kostümierter Vogel gewordene Frau und zwei weitere Kostümierte, die kleine Geschenke verteilen. Wenn es der Geschmacksverirrung dient. Auch Veggie gibt es beim Burger King, obwohl eigentlich alles ohne Fleisch ist.

Von VW entlassene Ingenieure sollen auf den Toiletten für umweltverträgliche Abgaswerte sorgen. Der kulinarische Feind verwöhnter Geschmacksnerven weiß, wie sehr Schwerverdauliches stinken könnte... 

Wie Sie einen Hamburger richtig essen, zeigt Ihnen der amerikanische Pop-Art-Künstler Andy Warhol in einem Clip. Was er sich dabei gedacht hat - oder nicht, erklärt Ihnen Jan Fischer. Hier klicken

Freitag, 13. November 2015

Tjaden tappt (64)

Fortsetzung folgt?
Erpresser fordern: "Tjaden darf kein Journalist mehr sein"

Ein Briefumschlag, abgestempelt in “Hamburg 101”, zwei am Computer verfasste Erpresserschreiben, angeblich aus der Margaretenstraße 29 in Wilhelmshaven, wo Heinz-Peter Tjaden junior und meine Ehefrauen Monika Schmidt-Tjaden, Anita Kreutzer-Tjaden, Angelika Lütje und Claudia Nettelroth-Tjaden zusammengesessen haben sollen, um mir mitzuteilen: “Lieber Vater, lieber Heinz Peter Wir haben uns entschieden, uns vor dir zu schützen, indem wir nun dafür sorgen, dass deinem diffamierendem Handeln ein Ende gesetzt wird. Im Laufe der letzten Jahre haben wir, ohne dass du es bemerkt hast, eine Reihe von Kontoauszügen, E-Mail-Korrespondenzen und andere deiner Unterlagen an uns genommen…Wir werden am 23. 11. 2015 diesen und den Brief in der Anlage an den Direktor des Amtsgerichtes Wilhelmshaven, Herrn Stefan Schröder, per Einschreiben mit Rückschein senden.”

Weitere Informationen über den Erpressungsversuch

Das Schweigen von Serdar Saris/Step gGmbH Hannover Hier klicken

Wieder ein Brief: Ich werde Papa! Hier klicken 

Samstag, 7. November 2015

Prophezei-Bar


Ballverliebter Mike Tjaden. Foto:
Heinz-Peter Tjaden
Jagdterrier orakelt wieder
Dieser Reporter passt zu diesem Spiel
Hier lesen











Sonntag, 1. November 2015

Tjaden tappt (63)

Fünf Gerichte unter einem Dach. 
Veterinäramt vermietet Ideal-Herrchen

Dieser Sonntag gehörte meinem Jagdterrier Mike Tjaden: Erst schlenderte ich mit ihm zum Verwaltungsgericht und steckte dort meine Klage gegen das Veterinäramt der Region Hannover in den Briefkasten (Az. 11 A 5408/15), dann flanierten wir über die Georgstraße zum Aegi und von dort zum Regions-Haus in der Hildesheimer Straße. Wir kamen rechtzeitig, waren aber nicht willkommen. 

Das Veterinäramt hatte zu einer Pressekonferenz eingeladen, um der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie Hunde in und um Hannover zu halten sind. Hunde waren nicht zugelassen. Sie hätten, so ein Regions-Sprecher, wahrscheinlich mit lautem Gekläffe und mit wütendem Gebell protestiert. Deshalb mussten auch Mike und ich draußen bleiben. 

Aber gelobt wurden wir von dem Regions-Sprecher: "Heute sind Sie nicht mit dem Rad unterwegs. Das ist schon einmal gut für Ihren Hund." Zu viel Bewegung schade Mike: "Der Lebensmittelpunkt sollte ein Fernsehsessel sein. Wenn Ihr Hund ein paar Mal am Tag zum Fressnapf läuft, ist das völlig genug, zumal er auch die Strecke bis zum Wassernapf, der nicht immer ganz dicht daneben steht, zurücklegen muss." Dieses für die Gesundheit eines Jagdterriers schädliche Bewegungs-Mehr könne mit einem Multi-Napf vermieden werden, der sowohl Fress- als auch Wassernapf sei und vom Veterinäramt den schönen Namen "Friss-und-Sauf-Schüssel" bekommen habe, 19,99 Euro koste und in jedem Büro des Veterinäramtes käuflich erworben werden könne.

Napf-flankierend habe die Behörde ein Ideal-Herrchen vor das Regions-Haus gestellt, das zwar nicht käuflich erworben, dafür aber gemietet werden könne: "Während Sie beispielsweise zum Maschsee radeln und Ihren Hund bei dieser Radtour mit jedem Meter Bewegung quälen würden, schützt dieses Ideal-Herrchen Ihren Hund vor solchen Leiden mit gesundheitsförderndem Stillstand." Meinen Einwand, dass sich Mike gern bewege, wischte der Regions-Sprecher mit einer Handbewegung bis zur Stadtbücherei beiseite: "Dabei dürfte es sich nur um eine schlechte Gewohnheit handeln, die wir schon in den Griff bekommen werden. Sie müssen sich nur an unsere Anweisungen halten." 


Mike und das
Ideal-Herrchen.
Fotos (2):
H.-P. Tjaden
Der Regions-Sprecher griff nach der Leine von Mike, das Ideal-Herrchen erhielt die Leine, wovon ich nicht viel hielt. "In zwei Stunden können Sie Mike wieder abholen. Dann ist er gut erholt", sagte der Regions-Sprecher.

Zum Beginn der Serie 

Tjaden tappt (66): Mein Jagdterrier bekommt Besuch